Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 hat Stephany Kerstges die Schulleitung unseres Berufskollegs übernommen. Im Interview mit der Schülersprecherin Gorana Svjetlanovic stellt sie sich vor und schildert ihre ersten Eindrücke.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Ich habe nach dem Abitur zunächst BWL an der Fachhochschule in Saarbrücken studiert, da ich lieber eine praxisorientierte Ausbildung wollte. Danach habe ich ein Jahr in England verbracht und dort auch Wirtschaft studiert. Tja, und danach hatte ich doch noch Lust, zur Universität zu gehen.

Wollten Sie schon als Schülerin Schulleiterin werden?

Ich wollte zuerst nicht einmal Lehrerin werden! Auf gar keinen Fall, auch nach dem Abitur noch nicht. Ich bin erst darauf gekommen, weil ich mit dem Lehramt meine Interessen Wirtschaft und Englisch verbinden konnte. Auf die Möglichkeit der Schulleitung bin ich dann noch viel später gekommen.

Wie möchten sie in Zukunft den Status des „Besten Berufskollegs“ beibehalten?

Das liegt sicher daran, dass an dieser Schule alle Beteiligten – und ich meine Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer – gut zusammenarbeiten. Ich möchte, dass das in Zukunft so bleibt!

Wer ist Ihr Lieblingsmusiker?

Das wechselt. Im Moment höre ich gern Runrig, eine schottische Band, die auch auf Gälisch singt. Sehr schön!

Welchen Teil Ihrer Arbeit machen Sie am wenigsten gern?

Ganz ehrlich: Im Moment fällt mir gar keiner ein. Ich finde die Arbeit extrem spannend und abwechslungsreich. Vor allem Interviews mit der Schülervertretung!

Sind Sie verheiratet? Haben Sie Kinder?

Ich bin in diesem Jahr schon 18 Jahre verheiratet. Mein Mann und ich haben keine Kinder.

Womit beschäftigen Sie sich, um sich vom Schulstress abzulenken?

Ich laufe, naja, walke. Und das, soviel ich kann. Leider bekomme ich es nicht mehr jeden Tag hin im Moment. Ob ich mir einen Hund anschaffen muss?

Haben Sie in der Schulzeit Probleme mit Lehrern gehabt?

Ich hätte jetzt gern eine schöne Story – aber leider war ich eine brave, angepasste Schülerin. Ich bin froh, dass Sie heute Ihre Meinung viel hörbarer äußern!

Wie war Ihr erster Eindruck von der Schule?

Bisher kannte ich nur größere Systeme mit mehr als 100 Lehrkräften. Ich habe mich sehr gefreut, dass es hier viel übersichtlicher ist. Das merkt man auch am Gebäude. Man findet sich gut zurecht und es gibt keine unterschiedlichen Gebäudeteile. In einer meiner alten Schulen brauchte ich sechs Wochen, bis ich alle Räume gefunden habe!

Was wünschen Sie uns Schülern, wenn wir Ihre Schule einmal verlassen?

Vor allem Optimismus für Ihre berufliche und private Zukunft. Und die Gewissheit, dass Sie bei uns Dinge gelernt haben, die Ihnen helfen werden, diese Zukunft gut zu gestalten.

15.1.2018 – Gorana Svjetlanovic

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