Pünktlich zum Start der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2019 übergeben Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Rheydt-Mülfort für Wirtschaft und Verwaltung ihre Bewerbungsmappen an den Unternehmer Heinz Schmidt, Geschäftsführer der Heinrich Schmidt Gruppe in Mönchengladbach.

Heinz Schmidt liegt die Ausbildung von jungen Menschen besonders am Herzen. Daher lässt er es sich nicht nehmen, trotz seines engen Zeitplans, persönlich in Schulen für den kaufmännischen Ausbildungsberuf zu werben. In lockerer Art erzählt er von seinem Unternehmen, seinen Kindern und deren Werdegängen. Eine Tochter hat sogar erst klassischen Gesang studiert, bis sie zu ihrer kaufmännischen Grundausbildung ins Unternehmen zurückgekehrt ist. Ihm ist bewusst, dass es vielfältige Werdegänge geben kann, aber selbst ein späterer Arzt brauche kaufmännische Grundlagen. Auf die Frage, ob er denn eine Erfolgsgeschichte von seinen Azubis erzählen könne, antwortet er schnell „viele“. Alle seine Prokuristen im Unternehmen seien „Eigengewächse“. Er wird nachdenklich und schaut die Schüler an „Trotz der zunehmenden Digitalisierung, kommt es letztendlich immer noch auf den Menschen an.“ Daher unterstützt er auch während der Ausbildung die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangebote für die kaufmännischen Berufe, die am Berufskolleg angeboten werden. Er macht deutlich, dass eine Ausbildung im dualen System die gleichen Potenziale hat wie ein Hochschulstudium.

Für die Schülerinnen und Schüler war es schon ein wenig aufregend, einem so wichtigen Mönchengladbacher Unternehmer persönlich zu begegnen. Doch ihre Lehrer haben die Schülerinnen und Schüler mit der Erstellung ihrer Bewerbungsmappen professionell auf dieses Treffen vorbereitet. Sichtlich überrascht von der Initiative der Schülerinnen und Schüler, hat der Unternehmer die Bewerbungsmappen freudig in Empfang genommen.

Heinz Schmidt hat im Rahmen des IHK Programms „Bosse in Schulen“ schon einen erneuten Besuch angekündigt. Für das Berufskolleg Rheydt-Mülfort ist dieses Programm eine willkommene Ergänzung zu den vielfältigen Unterstützungsangeboten der Schule im Bereich der Berufsorientierung. Ein so erfahrener „Boss“ kann selbstverständlich für eine Ausbildung im dualen System ganz anders begeistern als ein Lehrer. Der Besuch ist damit eine Paradebeispiel für eine gelungene Zusammenarbeit von Schule und Betrieben.

 

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