Als Europaschule fördert das Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Wirtschaft und Verwaltung interkulturelle Lernprozesse. Diese sollen u. a. die Entwicklung von Toleranz in der Begegnung mit anderen Kulturen unterstützen. Im laufenden und im kommenden Schuljahr wird den Auszubildenden der Mittelstufe die Vermittlung eines von der EU geförderten Auslandspraktikums angeboten. Dieses wird in Oulu (Finnland), Warschau (Polen) oder Malta absolviert. Die Auszubildenden können sich jedoch auch selbst einen Praktikumsplatz im europäischen Ausland organisieren, wenn beispielsweise ihr Ausbildungsbetrieb Kontakte ins Ausland hat. Der Zuschuss der EU ist länderabhängig und dient der Finanzierung von Reise und Unterkunft.

Während ihres dreiwöchigen Praktikums lernen die Praktikantinnen und Praktikanten einen ihnen unbekannten Betrieb kennen, der sich dazu noch im nicht-deutschsprachigen Ausland befindet. Sie müssen sich flexibel in ein neues Arbeitsumfeld einfinden, ihr bereits erworbenes fachliches Können einbringen und sich auf neue Kollegen mit anderem kulturellen Hintergrund einlassen. Dadurch erweitern sie sowohl ihre Fach- als auch Sozial-, Personal- und interkulturelle Kompetenz. Da die Kommunikation im Betrieb in einer Fremdsprache erfolgt, verbessern die Praktikanten zudem ihre Sprachkompetenz. Ihr Selbstvertrauen steigt, sobald sie feststellen, dass sie sich unter den geschilderten Bedingungen zurechtfinden.

Das Praktikum wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im EUROPASS zertifiziert, so dass sie ein Dokument besitzen, welches bei Bewerbungen im europäischen Ausland anerkannt ist.

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