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Erstes Projekttreffen "(Attr)active Schools" PDF Drucken E-Mail
Von A. Benien   


„Bienvenidos“, „Hoş geldiniz“, „Herzlich Willkommen“! – so wurden die Teilnehmer des ersten Projekttreffens im Rahmen des Erasmus+-Projektes „(Attr)active Schools“ begrüßt. Vom 18. bis zum 25. Mai 2016 trafen sich 50 Schüler und Lehrer der teilnehmenden Schulen aus Albacete (Spanien), Tekirdağ (Türkei) sowie Krefeld und Mönchengladbach, um gemeinsam daran zu arbeiten, wie man den Lernort Schule attraktiver und aktiver gestalten kann.

Nachdem die türkischen und spanischen Partner am ersten Tag angereist waren, kamen alle am zweiten Tag im Berufskolleg Kaufmannsschule in Krefeld zusammen. Zum Einstieg hatten die dortigen Schüler ein Willkommensfrühstück organisiert. Es folgte eine geführte Schultour durch das Gebäude mit anschließender Analyse der Stärken und Schwächen. Diese Beobachtungen durch Außenstehende sollte dem Krefelder Partner dabei helfen, Ideen für die Weiterarbeit am Projekt zu gewinnen. Unterbrochen wurden diese Arbeitsphasen von der sogenannten „aktiven Pause“, bei der die Schüler mit verschiedenen Aktivitäten, wie z.B. dem Werfen mit kleinen Bällen, dazu angehalten wurden, ihre Pause nicht nur sitzend zu verbringen.

Am Folgetag präsentierten die Gäste aus Spanien und der Türkei sehr anschaulich, mit welchen Problemen sie an ihren Schulen zu kämpfen haben und welche Lösungsansätze sie sehen. Nachdem die Schüler die Gelegenheit bekamen, sich Unterrichtsstunden anzuschauen und mit ihren eigenen zu vergleichen, ging es mittags in die Kantine des benachbarten Berufskollegs Vera Beckers, wo ganz bewusst eine gesunde Mahlzeit serviert wurde, denn auch entsprechendes Essen könnte das Schulleben bereichern. Gestärkt ging es nachmittags noch zu einem Anti-Aggressionsworkshop, in den die Teilnehmer aktiv eingebunden wurden. Solche Workshops sollen dabei helfen, die oft durch Mobbing geprägte Atmosphäre an Schulen zu verbessern. Im Anschluss daran konnten die Schüler zwischen einer Besichtigung der Krefelder Innenstadt und einem Sportangebot wählen.

Während die Schüler samstags nach Düsseldorf fuhren, um sich die Stadt anzusehen, trafen sich Lehrervertreter zeitgleich zu einem Koordinatorentreffen im Garten einer deutschen Kollegin. So konnten sie das weitere Vorgehen im Projekt planen und gleichzeitig erhielten die ausländischen Kollegen einen Einblick in das „normale“ Alltagsleben in Deutschland. Am Sonntag fuhren alle Teilnehmer nach Köln. Nach einem kleinen Zwischenfall in Neuss, wo die Gruppe kurz getrennt wurde, ging in Köln alles glatt. Die Besichtigung des Doms stand ebenso auf dem Programm wie ein Essen im Brauhaus oder der fakultative Besuch des Schokoladenmuseums.

Das Wochenende wurde jedoch nicht nur für das kulturelle Programm genutzt, sondern auch für einen Umzug: Die spanischen und türkischen Gäste checkten in Krefeld aus und bezogen für ihren restlichen Aufenthalt ein Hotel in Mönchengladbach-Rheydt, denn für die beiden letzten Projekttage fungierte unser Berufskolleg als Gastgeber. Auch hier stand zunächst ein Rundgang durch das Schulgebäude auf dem Programm. Die Gäste erhielten einen Fragebogen und Arbeitsaufträge, anhand derer ebenfalls Missstände an der Schule aufgedeckt und analysiert werden sollten, um unserem Projektteam Ideen für die Projektfortführung zu liefern. Nach einem kleinen Mittagessen und einer Konzentrationsübung folgte der Logo-Wettbewerb. Drei der vier Partner hatten vorab Logos für das Projekt erstellt, über die nun abgestimmt wurde. Gewonnen hat der Beitrag der spanischen Partnerschule.

Am Folgetag erhielten die Projektteilnehmer zunächst Gelegenheit, sich über die Dissemination der Ergebnisse des Projekttreffens Gedanken zu machen, also z.B. welche Medien man nutzen könnte. Nach Stretching- und Aufmerksamkeitsübungen folgte ein (ungeplantes) Highlight: Die Entspannungsmusik wurde durch Pop- und folkloristische Musik ersetzt und die Jugendlichen begannen, Tänze aus ihrer Heimat zu zeigen. Alle Gruppen wurden urplötzlich aktiv, machten mit und hatten vor allem viel Spaß dabei. Es wurde schwer, danach wieder zu „ernsten“ Themen wie der Evaluation des Treffens überzuleiten.

Kaum war eine gelöste und vertraute Atmopsphäre unter den Teilnehmern hergestellt, da hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Bei einem gemeinsamen Essen im Schloss Rheydt ließen alle die Tage Revue passieren und freuen sich schon auf das Wiedersehen im November in Spanien.

 

Montag, 25. September 2017

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