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Abenteuer Airport – und dennoch landeten sie in der Slowakei PDF Drucken E-Mail
Von A. Heines   

Logo EU-Programm für lebenslanges LernenIn der Woche vom 10.-14.12.2012 fand das zweite Projekttreffen des Leonardo da Vinci-Projektes „EntraiMo“ in der Slowakei statt. Nach einer abenteuerlichen Anreise, bei der das deutsche Projektteam zunächst nicht mehr daran glaubte, noch rechtzeitig am Ziel anzukommen, nahm alles doch noch ein gutes Ende…

Aber zunächst einmal zum Anfang: Am Montagmorgen machten sich die sechs deutschen Projektteilnehmer, zwei Lehrerinnen und vier Schüler der ABHFM, auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen, um um 10:05h nach Wien zu fliegen. Dort angekommen, teilte man ihnen gleich mit, dass sie aufgrund eines Warnstreiks des Flughafensicherheitspersonals den gebuchten Flug mit Sicherheit nicht mehr erreichen würden. Erste Panik brach aus. Was nun? Da man keine brauchbaren Informationen erhielt, stellten sich die Lehrerinnen in die Warteschlange am Lufthansa-Schalter an, um die Flugtickets umzubuchen. Nach 5-stündigem Anstehen - ohne Sitzplatzmöglichkeit, aber mit Snacks und Polizeischutz versorgt - gelang es endlich, an den Schalter zu kommen und noch einen Flug für den gleichen Tag zu „ergattern“. Damit hatte wirklich keiner mehr gerechnet! Um 17:45h sollte das Flugzeug starten, um 19:30h hob es dann endlich ab. Gott sei Dank hatte die slowakische Kollegin eine Engelsgeduld und wartete stundenlang am Wiener Flughafen auf die Gruppe. Dann ging es mit dem Bus nach Nové Mesto nad Váhom im mittleren Waagtal nahe der Karpaten. Geschafft!!!

Am folgenden Tag konnte das deutsche Team dann gemeinsam mit den anderen Projektteilnehmern aus der Slowakei, Schweden, Ungarn, Großbritannien und Spanien in die Projektarbeit einsteigen. Bei dem Projekt „EnTraiMo“ geht es inhaltlich um die Bestimmung von Lerntypen, die Erstellung eines gemeinsamen Lerntypentests und die Entwicklung von lerntypenbezogenen Unterrichtsmaterialien, die international einsetzbar sind. Zunächst stellten sich die ungarischen und der schwedische Teilnehmer, die erstmalig anwesend waren, mit einer PowerPoint-Präsentation vor. Im Anschluss wurde auf das letzte Treffen in Mönchengladbach Ende September 2012 zurückgeblickt und es erfolgte eine Auswertung der von den Projektteams in ihren jeweiligen Schulen vorab durchgeführten Lerntypentests. Es zeigte sich, dass viele Schüler noch nie von Lerntypen gehört hatten. Manche Ergebnisse erstaunten zudem, z.B. dass es musisch sehr interessierte Schüler an den kaufmännischen Berufskollegs gibt. Nach der Vorstellung und Interpretation der Ergebnisse ging es konkret um die Planung des nächsten Projekttreffens in Stratford-upon-Avon, England, und um die weitere Gestaltung des Projektes. Während die Lehrer sich mit der inhaltlichen Projektplanung befassten, setzten sich die Schüler in einem separaten Raum zusammen und nahmen an diversen Kennenlernaktivitäten teil, um „das Eis zu brechen“ – was im Übrigen gut zu den dortigen Wetterverhältnissen passte, denn es hatte am Vortag heftig zu schneien begonnen.

Am Mittwoch stand dann die slowakische Kultur im Vordergrund. Die Projektteilnehmer brachen morgens mit dem Bus auf und wurden in das ca. 100 Kilometer entfernte Bratislava gebracht. Zunächst wurden sie an dem Wahrzeichen der Stadt, der auf einem Fels gelegenen Burg Bratislava, abgesetzt und konnten sich dort umsehen, bevor es dann durch die verschneite Stadt in Richtung Altstadt ging. Die nächsten drei Stunden standen zur freien Verfügung, um sich die Sehenswürdigkeiten, wie die Weihnachtsmärkte, das Nationaltheater oder das Palais Grassalkovich, anzusehen oder einfach in den Läden zu shoppen. Gegen 15:30h wartete der Bus an der Neuen Brücke und fuhr die Gäste in Richtung Nové Mesto.

Gruppe in der Slowakei

Donnerstags ging dann die Projektarbeit in die Endphase: Das slowakische Team hatte eine Expertin auf dem Gebiet der Lerntypenforschung engagiert, die einen Workshop leitete, um ihr Wissen weiterzugeben. Die Teilnehmer lernten die Besonderheiten der sieben ausgewählten Lerntypen nach Howard Gardner (interpersonal, intrapersonal, visuell, auditiv, haptisch, logisch-mathematisch und naturalistisch) kennen, erfuhren mehr über ihren eigenen Lerntyp und wendeten das Neu-Gelernte in verschiedenen praktischen Übungen an, z.B. in einem für junge Lernende entwickelten Brettspiel. Zum Abschluss des Treffens hatten die Slowaken einen kurzen Film vorbereitet, in dem sie die letzten Tage Revue passieren ließen

Arbeit der Projektgruppe

Nachdem alle ihre Teilnahmezertifikate erhalten hatten, ging ein interessantes und produktives Treffen zu Ende. Alle waren traurig über den Abschied, freuen sich aber auf ein baldiges Wiedersehen in England im kommenden April…

 

Freitag, 20. Oktober 2017

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