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EU-Projektfahrt nach Malta vom 29.04. – 09.05.13 PDF Drucken E-Mail
Von S. Boockmann   


Zehn Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule – Unterstufe machten sich mit zwei Lehrern auf den Weg nach Malta.

Im Rahmen des LEVES-Projekts (Learning Environments in Vocational Education Settings) haben die „Ausgewählten“ nicht nur Land & Leute kennen gelernt, sondern an einem Comenius-Projekt der EU (Programm für lebenslanges Lernen) teilgenommen. Jeden Teilnehmern wurde ein sogenannter „EUROPASS-Mobilitätsnachweis “ ausgehändigt.

Die Schüler untersuchten gemeinsam mit 15 maltesischen Schülern der Partnerschule MCAST (Malta College of Arts, Science and Technology) die äußeren Einflussfaktoren des Lernens. Nach dem Motto: Lernt es sich in einem blau gestrichenen Klassenzimmer besser als in einem gelben?

In diesen Tagen wurden die Schüler innerhalb ihrer festen Gruppen beauftragt, eine Planung zur Umsetzung des Projektes zu entwerfen (Methodology Studies). Hier war „Gehirnschmalz“ gefragt, denn viele Schüler hatten nicht nur sprachliche Barrieren zu überwinden, sondern auch wissenschaftlich-technische.

Jede Gruppe wurde mit einer anderen möglichen Einflusskomponente auf den Lernerfolg beauftragt. Der den Schülern möglicherweise aus dem Volkswirtschaftslehre-Unterricht bekannte Begriff „ceteris paribus“ bekam plötzlich eine ganz andere (praxisnahe) Bedeutung.

Eine der Zielsetzungen des Projektes war es, unter sonst gleichen Bedingungen einen Einflussfaktor (Umweltfaktor) wie Raumfarbe, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lautstärke und Luftqualität zu variieren, um Rückschlüsse auf das Lernverhalten und auf den Lernerfolg zu ziehen.

Als Hilfsmittel dienten gebräuchliche Apparaturen wie z. B. ein Thermometer, Hydrometer oder ein Dezibelmesser, um die Lautstärke des künstlich erzeugten Lärms konstant halten zu können und somit die Ergebnisse vergleichbar zu machen.

Das war aber noch nicht alles! Denn neben diesen äußeren Umweltfaktoren ging es dem Projektteam auch darum, festzustellen, inwieweit diese einen Einfluss auf unser Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis haben. Ein erster „Pre-Test“ hierzu erfolgte bereits an unserem Abreisetag.

Die Schüler erlangten neben der Erfahrung im Projektteam auch Einblicke in die maltesische Sprache sowie in die Kultur und Geschichte des Landes.Es wurden diverse Ausflüge unternommen, die von den Kollegen des MCAST vor unserer Ankunft organisiert worden. So erfuhren wir bspw., dass Malta vor allem durch seine Nachbarinseln GOZO und COMINO bezaubert. Eine Schiffstour zur erst genannten bestätigte dieses. Ein gemeinsames Barbecue direkt an der Küste „krönte“ unseren Aufenthalt.

Ein nächstes Treffen ist bereits für Ende des Jahres an unserem Berufskolleg anvisiert. Bis dahin werden die Tests an der maltesischen Partnerschule MCAST durchgeführt. Solange gibt es jedoch noch einiges zu tun. Unsere Moodle-Plattform dient hierbei als Kommunikations- und Arbeitsplattform. Das Team freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Narak! (ist maltesisch und bedeutet „Bis bald!“)


Unser Projektteam bestand aus den beiden Lehrerkollegen Sabine Müller und Stefan Boockmann sowie aus den nachfolgenden Schülern: Patricia Baehr, Nadine Gerstmann, Alexandra Kochler, Anna Wirtz, Oliver Balewski, Nicolas Lawrence, Anette Schlecht, Ersen Menekse, Christian Schroers und Alisha Pluntke.



 

Freitag, 20. Oktober 2017

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