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[Bildungsziel und Ausbildungsprofil] [Stundentafel] [Fächer der schriftlichen Abschlussprüfung] [Aufnahmebedingungen] [Ausbildungsdauer] [Abschluss] [Anmeldung] [Beratung] [Praktikum]
Bildungsziel und Ausbildungsprofil
Im Zuge der Öffnung des europäischen Binnenmarktes und der Globalisierung der Wirtschaft steigt der Bedarf an Arbeitskräften, die in der Lage sind, die in großer Zahl anfallenden grenzüberschreitenden Geschäfte fach- und sprachkundig vorzubereiten und durchzuführen. Auf eine solche beruflicheTätigkeit bereitet dieser Bildungsgang vor. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben nach erfolgreichem Abschluss eine Doppelqualifikation:
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Berufsabschluss nach Landesrecht
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+
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volle Fachhochschulreife
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Die Inhalte der Ausbildung orientieren sich an den Anforderungen der Wirtschaft. Deshalb stehen drei Schwerpunkte im Mittelpunkt dieser Ausbildung:
- Im Fachbereich Fremdsprachen sollen die Schüler(innen) wirtschaftsorientierte Fremdsprachenkompetenzen erwerben, die sie in die Lage versetzen, mit ausländischen Geschäftspartnern schriftlich und mündlich zu kommunizieren.
- Im Fachbereich Betriebswirtschaft werden die in der Praxis erforderlichen kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse sowie Grundzüge des Rechnungswesens vermittelt. Außenwirtschaftliche Aspekte finden besondere Berücksichtigung.
- Im Fach Informationswirtschaft sollen die Schüler(innen) auch am PC mit den notwendigen büroorganisatorischen und kommunikativen Kenntnissen und Fertigkeiten vertraut gemacht werden.
Den Absolventinnen und Absolventen dieses Bildungsganges bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die branchenunabhängige Ausbildung ermöglicht eine Tätigkeit in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen (z.B. Industrie, Handel, Banken, Speditionen, Touristik, Hotel), immer dann, wenn ein Unternehmen grenzüberschreitend arbeitet. Funktionen als Sachbearbeiter(in),Fremdsprachenkorrespondent(in), Fremdsprachense-kretär(in) - kurzum das gesamte Spektrum von Assistenzaufgaben mit Fremdsprachenprofil sind Einsatzgebiete für diesen Beruf. Dieser Beruf ist auch eine gute Grundlage für fremdsprachenintensive Studiengänge (z.B. Dolmetscher(in), Übersetzer(in) Außenhandel, Touristik).
Stundentafel1)
| Fächer |
Wochenstunden |
| 1. Jahr |
2. Jahr |
3. Jahr |
| Berufsbezogener Bereich |
| Fächer des fachlichen Schwerpunktes
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| Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen |
4 |
4 |
4 |
| Englisch |
5 |
5 |
5 |
| Spanisch |
5 |
5 |
5 |
| Französisch (Anfänger und Fortgeschrittene) |
3 |
3 |
3 |
| Informationswirtschaft2) |
4 |
5 |
5 |
| Volkswirtschaftslehre |
2 |
1 |
1 |
| Mathematik |
2 |
2 |
2 |
| Physik |
1 |
1 |
- |
| Berufsübergreifender Bereich |
| Deutsch/Kommunikation |
2 |
2 |
2 |
| Religionslehre |
2 |
2 |
2 |
| Sport/Gesundheitsförderung |
2 |
2 |
2 |
| Politik/Gesellschaftslehre |
2 |
2 |
2 |
| Differenzierungsbereich |
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Spezielle Betriebswirtschaftslehre
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3 |
3 |
4 |
1) Unter Berücksichtigung der personellen und organisatorischen Möglichkeiten der Schule 2) Für dieses Fach stehen Fachräume mit modernen PCs (Einzel- und Mehrplatzsysteme) zur Verfügung.
Während der Ausbildung soll ein achtwöchiges betriebliches Praktikum (im Inland oder Ausland) durchgeführt werden.
Fächer der schriftlichen Abschlussprüfung
- Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
- Englisch
- Spanisch
- Mathematik
- Deutsch
- Praktische Prüfung
Aufnahmebedingungen
Schülerinnen und Schüler, die eine Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife) erworben haben, können diesen (an sich dreijährigen) Bildungsgang in zwei Jahren durchlaufen.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind gute Englischkenntnisse sowie das Interesse, weitere Fremdsprachen zu erlernen bzw. zu vertiefen, um sie im kaufmännischen Berufsfeld einzusetzen.
Eine Aufnahmeprüfung findet nicht statt. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung.
Abschluss
Die Absolventinnen und Absolventen des Bildungsganges erwerben mit dem Bestehen der staatlichen Abschlussprüfung einen Berufsabschluss nach Landesrecht mit der Berufsbezeichnung
"Staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen" " Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent für Fremdsprachen"
Nach erfolgreichem Besuch des Bildungsganges oder bereits während der Ausbildung besteht für die Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, eine zusätzliche Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf abzulegen und ein Zertifikat als Fremdsprachenkorrespondentin / Fremdsprachenkorrespondent in einer oder zwei Fremdsprachen zu erwerben.
Anmeldung
Anträge auf Aufnahme (Formular zum Download) in diesen Bildungsgang sind im Sekretariat der Schule (Raum 122, 1. Obergeschoss) zu stellen.
Neben dem letzten Schulzeugnis (Kopie) ist ein tabellarischer Lebenslauf vorzulegen.
Beratung
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(Terminvereinbarung erwünscht)
Praktikum - aber wo?
Jedes Jahr die große Frage für unsere Schüler und Schülerinnen des Ausbildungsganges ‘Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent Fremdsprachen’ bzw. ‘Staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin Fremdsprachen’: ‘Wo absolviere ich mein Praktikum, durch das ich ja erst meinen Berufsabschluss an den Kaufmännischen Schulen Rheydt - Mülfort erhalte? Bleibe ich in Deutschland - was für mich am einfachsten wäre - oder wage ich mich in die ‘weite Welt’? Viele würde das reizen, aber da gibt es noch Mutters Rockzipfel oder Freundeskreise, die man für vier Wochen ‘alleine’ lassen müsste.
Dennoch machen seit drei Jahren immer mehr Schüler und Schülerinnen von der Möglichkeit Gebrauch, in Frankreich, Deutschlands wichtigstem Handelspartner, ein Praktikum zu absolvieren. Die Praktikumsstellen beschränken sich nicht mehr nur noch auf Paris, sondern z.B. auf Toulouse, Epernay und Reims. Während immer noch das Hotelgewerbe im Vordergrund steht, haben wir auch Schüler und Schülerinnen in anderen Bereichen untergebracht, z.B. Modebranche, Reisebüro.
Unsere ‘Franzosen’ haben es bis jetzt nicht bereut, diesen Schritt unternommen zu haben. Natürlich ist es am Anfang nicht leicht, sich in einer anderen Kultur zurecht zu finden, obwohl wir ein Europa der offenen Grenzen haben. Hinzu kommt noch die Fremdsprache, in der man sich plötzlich ständig unterhalten muss. Für einige der Praktikanten und Praktikantinnen ist es auch noch die erste Trennung vom Elternhaus. Nach einigen Tagen jedoch hat man sich an alles ‘Fremdländische’ gewöhnt.
Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass diese Schüler und Schülerinnen nach ihrem Frankreichaufenthalt viel freier mit der Fremdsprache umgehen.
Als Fazit gilt es festzuhalten: Wenn man die höheren Kosten, trotz der finanziellen Unterstützung durch das Leonardo-Programm, nicht scheut, auch bereit ist, sich von seiner gewohnten Umgebung zu trennen und sich auf Land und Leute einzustellen, kann ein solcher Auslandsaufenthalt nur von Vorteil sein. Es wurden in den letzten Jahren dadurch viele Kontakte in Frankreich geknüpft, die auch den zukünftigen Schülern und Schülerinnen zu Gute kommen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese Kontakte zu pflegen und zu erweitern.
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