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Besuch von Schulen in Spanien |
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Von J. Heuer
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Donnerstag, 10. Juni 2010 |
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Es war die Woche vor meiner Abreise: Alberto Gomez, ehemaliger Austauschlehrer an unserem Berufskolleg und hauptberuflich Lehrer an der EOI in Zaragoza, beschwerte sich bei meinem Anruf ein wenig über das Wetter. Es sei mit 30 Grad definitiv zu heiß für diese Jahreszeit, man könne sich draußen kaum bewegen. Äußerlich drückte ich ihm mein Beileid aus, innerlich freute ich mich nach einem langen Winter endlich auf Sonne. Nun gut, einen Tag vor der Abreise schaute ich noch mal ins Internet und siehe da: Es sollte kühler werden. Die Meteorologen sollten Recht behalten, denn genau mit meiner Ankunft am Sonntagabend in Zaragoza wurde es nicht nur richtig kühl (anfangs nur 8-12 Grad), sondern auch außerordentlich windig. Bis auf den Wind sollte sich auch in den nächsten zwei Wochen nicht viel ändern. Wegen des Wetters hätte ich also in Deutschland bleiben können.
Aber was interessiert das Wetter, wenn man eigentlich zum Arbeiten da ist? Der Grund meines Aufenthaltes in Zaragoza war, mir das spanische Bildungssystem, und hier vor allem das berufliche Bildungssystem (la formación profesional), anzuschauen. Dies tat ich hauptsächlich am Instituto Santiago Hernández (ISH), einer Partnerschule unseres Berufskollegs und verlässlicher Partner in mehreren Projekten. So waren mir auch einige Gesichter bekannt, aber viele neue kamen hinzu. Interessant war am ISH die Aufteilung der einzelnen Fachbereich und Bildungsgänge. In Spanien gibt es keine Ausbildung im dualen System, wie wir sie aus Deutschland kennen. Ähnlichkeit mit unseren Berufskollegs besteht hinsichtlich der Vereinigung verschiedener Bildungsgänge unter einem Dach - mit einem Unterschied: Am ISH werden sowohl verschiedene kaufmännische als auch gewerbliche Bildungsgänge unterrichtet. Zusätzlich kann auch das allgemeine Abitur absolviert werden. |
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Kooperation Schule - Wirtschaft: Abi-Klasse präsentiert Ergebnisse |
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Von M. Werner
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Freitag, 7. Mai 2010 |
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Ein gutes Beispiel für die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft lieferte die Klasse Abi (Höhere Handelsschule für Hochschulzugangsberechtigte) ab. Im Fach Webdesign erstellten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines mehrwöchigen Projektes Websites für zwei lokale Unternehmen. Das Therapiehaus am Bunten Garten und die Firma Schreibwaren Breuer haben am 10. Mai 2010 die Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation erhalten.
Fächerübergreifend arbeiteten die Schülerinnen und Schüler ein ganzes Schuljahr an diesem Projekt. Im Fach Webdesign fand die praktische Vorbereitung statt. Die Schülerinnen und Schüler erlernten hier die Erstellung von Webseiten mit HTML und CSS sowie Grafikbearbeitung mit Adobe Fireworks. Der theoretische Unterbau (z.B. Recht und Charakterisierung vergleichbarer Websites) wurde in den Fächern E-Commerce und Informationswirtschaft geleistet.
Die Klasse wurde zu Projektbeginn in Kleingruppen aufgeteilt, so dass die beiden Auftraggeber ihre Website aus jeweils 4 alternativen Entwürfen auswählen können. Die zeitaufwändige Planungs- und Designphase fand im Rahmen einer Projektwoche statt, in der die Schülerinnen und Schüler täglich sechs Schulstunden intensiv an den Websites arbeiteten. Sie wurden dabei von den betreuenden Lehrern Christiane Gerhards, Michael Schiffer und Andreas Vandelaar unterstützt. Auch in den folgenden Wochen wurde im Rahmen des Webdesign-Unterrichts intensiv an den Webpräsenzen gearbeitet.
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